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Das schlaraffische Spiel – oder: Wie erklärt man das Unerklärbare?

Ein Versuch, das zu beschreiben, was man eigentlich erleben muss

Stellen Sie sich vor, Sie sollen jemandem erklären, wie Schokolade schmeckt, der noch nie Schokolade probiert hat. Ungefähr so fühlt es sich an, das schlaraffische Spiel in Worte zu fassen. Aber wir versuchen es trotzdem – mit dem ausdrücklichen Hinweis: Lesen ersetzt nicht das Erleben!

Eine mittelalterliche Zeitreise mit Augenzwinkern

Beim schlaraffischen Spiel tauchen die Teilnehmer in eine selbstgeschaffene Welt ein, die das Mittelalter mit viel Fantasie und noch mehr Humor interpretiert. Jeder erhält einen schlaraffischen Namen und trägt einen Titel, der oft herrlich absurd klingt. Es gibt Ritter und Junker, Hofämter und Würdenträger – alles natürlich nicht ernst gemeint, sondern als großes, gemeinsames Theaterspiel unter Freunden.

Die "Sitzungen" heißen bei uns "Sippschaft" und folgen einem festen Ritual: Man spricht in gereimter Form, trägt Kunst vor (Gedichte, Musik, Geschichten), neckt sich gegenseitig mit Wortspielereien und zelebriert das gesellige Miteinander. Dabei gilt das Prinzip: draußen bleibt draußen. Beruf, Status, Sorgen des Alltags – all das hat keinen Zutritt. Hier zählt nur, wer Sie gerade in diesem Moment im Spiel sind.

Warum das Ganze?

Weil es unglaublich befreiend ist! In einer Welt, in der wir ständig funktionieren müssen, bietet das schlaraffische Spiel einen Raum, in dem Sie:

  • das Kind in sich herauslassen dürfen – ohne Konsequenzen, ohne Peinlichkeit
  • kreativ sein können – ob durch Dichtung, Musik, Gesang oder geistreiche Wortgefechte
  • echte Freundschaft pflegen – jenseits von beruflichen Netzwerken oder oberflächlichen Bekanntschaften
  • gemeinsam lachen – über sich selbst, über das Spiel, über clevere Formulierungen

Das Spiel lebt von seiner Leichtigkeit. Es ist kein Zwang, keine Leistungsschau, sondern ein gemeinsames Vergnügen. Und genau diese Atmosphäre können wir hier nicht in Worte fassen – die muss man fühlen, wenn man dabei ist.

"Aber ich kann doch gar nicht reimen!"

Müssen Sie auch nicht. Niemand erwartet Goethe-Niveau. Es geht um die Freude am Versuch, um das Spiel mit der Sprache, um den Mut, es einfach zu tun. Die schönsten Momente entstehen oft aus den holprigsten Reimen – gerade weil sie echt und unverkrampft sind.

"Das klingt ein bisschen seltsam..."

Ja, das tut es. Und genau das ist gewollt! Schlaraffia ist bewusst anders, bewusst "aus der Zeit gefallen", bewusst ein Kontrapunkt zum durchgestylten Alltag. Wer erwartet, dass alles sofort Sinn ergibt, wird zunächst verwirrt sein. Wer sich aber darauf einlässt, erlebt eine Form der Geselligkeit, die in unserer modernen Welt selten geworden ist: authentisch, humorvoll, kulturell bereichernd und menschlich verbindend.

Kommen Sie vorbei – unverbindlich und neugierig!

Tausend Worte ersetzen nicht einen einzigen Abend als Gast bei einer Sippschaft. Deshalb laden wir Sie herzlich ein: Schauen Sie sich das Ganze einfach einmal an. Ohne Verpflichtung, ohne Erwartungsdruck, einfach als neugieriger Beobachter des "kultivierten Humors", wie wir es nennen.

Vielleicht werden Sie danach sagen: "Interessant, aber nichts für mich." Völlig in Ordnung.
Vielleicht werden Sie aber auch sagen: "Wo kann ich mich anmelden?"

Beides ist uns recht – Hauptsache, Sie haben sich selbst ein Bild gemacht.

Kontaktieren Sie uns – wir freuen uns auf Ihre Nachricht und beantworten gerne alle Fragen, die dieser Text (naturgemäß) nicht beantworten konnte.

Eine Email an kantzlerambt430@gmx.de reicht - wir melden uns umgehend.

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